Glossar

Hier finden Sie ein großes Sammelbecken aus wichtigen Fachbegriffen der laufenden Lohnbuchhaltung. Alle enthaltenen Stichwörter sind in alphabetischer Reihenfolge hinterlegt.

  • Abfindung

    = einmalige außerordentliche Zahlung, die der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses als Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes und dem Verlust der daraus resultierenden Verdienstmöglichkeit erhält

  • Abgeltungssteuer

    = Quellensteuer auf Kapitalerträge

  • Abschlagszahlungen

    = Leistungen auf den bereits verdienten, aber noch nicht abgerechneten Lohn

  • Abzugsmethode

    =Methode zur Berücksichtigung ausländischer Steuern bei Ermittlung der deutschen Einkommensteuer

  • Akkordlohn

    = die von der Arbeitsmenge abhängige Vergütung

  • Aktienoption

    =Käufer (Optionsnehmer) erhält Option vom Verkäufer der Option (Optionsgeber) Rechte

  • Altersrente

    =die von der gesetzlichen Rentenversicherung erhaltene Altersrente

  • Altersteilzeit

    = Möglichkeit, über eine Reduzierung der Arbeitszeit den Übergang in den Ruhestand vorzubereiten

  • Annehmlichkeiten

  • Anrechnungsmethode

    = die auf ausländische Einkünfte entfallende ausländische Einkommensteuer wird auf deutsche Einkommensteuerschuld angerechnet

  • Arbeitgeber

    = im Sinne des Arbeitsrechts derjenige, der einen Arbeitnehmer beschäftigt

  • Arbeitgeberauswertungen

  • Arbeitgeberzuschuss

    = Pflichtzuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag

  • Arbeitnehmer

    = im Sinne des Arbeitsrechts eine Person, welche persönlich aufgrund eines privatrechtlichen Vertrages gegen Entgelt eine Arbeitsleistung erbringt

  • Arbeitnehmerüberlassung

    = wenn ein Arbeitgeber (Verleiher) einem Dritten (Entleiher) bei ihm angestellte Arbeitskräfte (Leiharbeitnehmer) zur Verfügung stellt, die dieser Dritte nach seinen Vorstellungen und Zielen in seinem Betrieb wie eigene Arbeitnehmer einsetzt

  • Arbeitsbescheinigung

    = Bescheinigung, die bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf Vordruck der Agentur für Arbeit erstellt wird

  • Arbeitsentgelt

    = Leistung (i.d.R. in Form von Geldbezügen), die ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer aufgrund eines zwischen den beiden geschlossenen Arbeitsvertrages schuldet

  • Arbeitsessen

    = Bewirtung von Arbeitnehmern durch den Arbeitgeber am Firmensitz (ohne Teilnahme von Geschäftspartnern des Arbeitgebers)

  • Arbeitskammern

    (nur in Bremen und im Saarland)

    = Pflichtzusammenschlüsse der Arbeitnehmer, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts organisiert sind

  • Arbeitslohn

    = alle Einnahmen, die einem Steuerpflichtigen als Gegenleistung für das Zurverfügungstellen der Arbeitskraft aus einem gegenwärtigen oder früheren Dienstverhältnis zufließen

  • Arbeitslosenversicherung

    = Pflichtversicherung, mit dem Zweck, Erwerbslose während ihrer Arbeitssuche u.a. zu unterstützen

     

  • Arbeitspapiere

    = sämtliche Unterlagen und Dokumente, die bei einer Einstellung dem Arbeitgeber vom Arbeitnehmer bzw.  die dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ausgehändigt werden

  • Arbeitsrecht

    = Zusammenfassung sämtlicher Gesetze und Verordnungen, welche die unselbständigen und abhängigen Erwerbstätigkeiten betreffen;  im Einzelnen wird zwischen dem Individualarbeitsrecht  und dem Kollektivarbeitsrecht unterschieden

  • Arbeitsvertrag

    = ein Vertrag nach Deutschem Recht zur Begründung eines privatrechtlichen Schuldverhältnisses über die entgeltliche und persönliche Erbringung einer Dienstleistung

  • Arbeitszeugnis

    =Bescheinigung, auf die man laut Gesetz und Tarifverträgen Anspruch hat

  • Arbeitszimmer

  • Aufbewahrungsfrist

    = Pflicht eines Gewerbetreibenden, Daten, Handelsbriefe und Belege über einen bestimmten Zeitraum hinweg aufzubewahren

  • Aufmerksamkeiten

    = Sachleistungen des Arbeitgebers, die auch im gesellschaftlichen Verkehr üblicherweise ausgetauscht werden und zu keiner ins Gewicht fallenden Bereicherung des Arbeitnehmers führen

  • Aufsichtsratsvergütungen

    =Vergütungen für Aufsichtsratsmitglieder

  • Ausbildungsvergütung

    = monatliche Bezahlung eines Auszubildenden im Rahmen der dualen Berufsausbildung

  • Ausgelagerte Personalabrechnung

    = ausgelagerter Abrechnungsprozess, bei dem die Lohnabrechnung bzw. Gehaltsabrechnung auf einen externen Dienstleister übertragen wird

  • Aushilfskraft

    = eine durch Vereinbarung eingestellte Arbeitskraft, die einen vorübergehend auftretenden Bedarf an Arbeitskraft decken soll

  • Auslandsbeamte

    = aktive und pensionierte Beamte, die im Ausland leben, in einem Dienstverhältnis zu inländischem Dienstherrn stehen und Arbeitslohn aus inländischer öffentlicher Kasse beziehen

  • Auslandslehrer

    = Lehrkraft, die vom Dienstherrn an eine Schule im Ausland abgeordnet worden ist

  • Auslandspensionen

    = Pensionen/Betriebsrenten, die von einer inländischen Firma an ihre ehemaligen Arbeitnehmer mit Wohnsitz im Ausland gezahlt werden

  • Auslandstätigkeitserlass

    = Freistellung bestimmter Arbeitnehmereinkünfte von der Einkommensteuer/ Lohnsteuer bei Auslandstätigkeiten

  • BahnCard

    Das Überlassen einer BahnCard für private Zwecke an den Arbeitnehmer durch den Arbeitgeber ist ab dem Zeitpunkt der Hingabe ein steuerpflichtiger Arbeitslohn, wenn der Arbeitnehmer ein uneingeschränktes Nutzungsrecht erhält.

  • Barlohnumwandlung

    Bei bestimmten Leistungen des Arbeitgebers an Arbeitnehmer ist eine Steuerbefreiung oder die Möglichkeiten der Pauschalversteuerung möglch.

  • Bauabzugssteuer

    Dient der Eindämmung der illegalen Betätigung im Baugewerbe zur Sicherung von Steueransprüchen bei Bauleistungen.

  • Baustellenzulage

  • Bauwirtschaft (Aufteilung)

  • Beamte

    = Angestellte/r im öffentlichen Dienst

  • Beamtenanwärter

  • Beerdigungskosten

  • Beihilfe

    = Unterstützungen des Arbeitgebers zu Gunsten seiner Arbeitnehmer

  • Beitragsbemessungsgrenze

    = Höchstbeitrag in der Sozialversicherung, bis zu dem das Arbeitseinkommen sozialversicherungspflichtig ist

  • Beitragsübernahme durch Arbeitgeber

  • Beitragszuschuss zur Krankenversicherung

  • Beitragszuschuss zur Pflegeversicherung

  • Beköstigung am Arbeitsort

  • Belegschaftsspenden

    = Teile des Arbeitslohns, auf den die Belegschaft zu Gunsten einer gemeinnützigen Einrichtung oder auch aus bestimmten aktuellen Anlässen (z.B. Kastrastrophenfälle) verzichtet

  • Belohnungen

    = grundsätzlich freiwillige Leistungen ohne Rechtsanspruch, über deren Voraussetzungen und Höhe der Arbeitgeber frei entscheiden kann, soweit nicht durch Zusagen gebunden, oder die Entscheidungsfreiheit durch Freiwilligkeits- oder Widerrufsvorbehalt erhalten ist

  • Benzin

  • Beratung durch Arbeitgeber

    Die unentgeltliche Beratung eines Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber (z.B. bei Ärzten, Steuerberatern oder Rechtsanwälten)

  • Bereitschaftsdienst

    = Zeitspanne, in der sich der Arbeitnehmer, ohne dass er unmittelbar am Arbeitsplatz anwesend sein müsste, für Zwecke des Betriebes an einer vom Arbeitgeber bestimmten Stelle innerhalb oder außerhalb des Betriebes aufzuhalten hat, damit er gegebenenfalls seine volle Arbeitstätigkeit sofort oder zeitnah aufnehmen kann

  • Berufsgenossenschaft

    = Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für Unternehmen der deutschen Privatwirtschaft und deren Beschäftigte

  • Berufskleidung

    = durch den Arbeitgeber unentgeltliche oder verbilligte Ausstattung des Arbeitnehmers mit der im Beruf benötigten Kleidung

  • Berufskrankheit

    = Krankheit, die durch eine beruflich versicherte Tätigkeit verursacht worden ist und nach jeweils geltendem Recht auch formal als Berufskrankheit anerkannt ist

  • Berufssportler

    = Individual- oder Mannschaftssportler, die durch den Sport ihr Einkommen erzielen

  • Berufsverband

    = privatrechtliche Körperschaft, die sich die Förderung der Belange eines bestimmten Berufsstandes zum Ziel setzt

  • Betriebsrat

    =in Betrieben des privaten Rechts gewähltes Organ zur Vertretung der Arbeitnehmerinteressen und zur Wahrung der betrieblichen Mitwirkung und Mitbestimmung gegenüber dem Arbeitgeber 

  • Betriebsstätte

    = jede feste Geschäftseinrichtung oder Anlage, die der Tätigkeit eines Unternehmens dient (Definition nach § 12 Abgabenordnung)

  • Betriebsveranstaltung

    = Veranstaltung auf betrieblicher Ebene mit gesellschaftlichem Charakter, bei der die Teilnahme allen Betriebsangehörigen offen steht (z.B. Weihnachtsfeiern, Betriebsausflüge)

  • Betriebsversammlung

    = Versammlung von Arbeitnehmern und Betriebsrat, zum Zwecke der Information der Arbeitnehmer über die den Betrieb betreffenden Angelegenheiten

  • Bewachung

    Es kommt vor, dass Arbeitgeber für Arbeitnehmer, die aufgrund ihrer beruflichen Position gefährdet sind (z.B. Führungskräfte, Bankbedienstete, Minister), Sicherheitsmaßnahmen vornehmen. Je nach Charakter der Maßnahmen kann die Möglichkeit bestehen, die für sie notwendigen Kosten von der Steuer abzusetzen.

  • Bewirtungskosten

    Bewirtung liegt vor, wenn Personen eingeladen und verköstigt werden.

    Daher ist Bewirtung jede unentgeltliche Überlassung oder Verschaffung von Speisen, Getränken oder sonstigen Genussmitteln zum sofortigen Verzehr.

  • Bildschirmarbeit

    Der Arbeitgeber hat seinen Beschäftigen eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens durch eine fachkundige Person anzubieten und im erforderlichen Umfang spezielle Sehhilfen für die Arbeit an Bildschirmgeräten zur Verfügung zu stellen, sollten die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass diese notwendig sind.

  • Bildungsgutschein

    = Bescheid, mit dem das Vorliegen von Voraussetzungen für die Förderung einer Weiterbildung festgestellt wird

  • Bürgschaft

  • Bundesangestelltentarif (BAT)

    = Manteltarifvertrag, den der Bund, sowie die Länder und kommunalen Arbeitgeber und die Gewerkschaft ÖTV geschlossen hatten

  • Bundesknappschaft

    = ehem. Träger der gesetzlichen Rentenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung der im Bergbau beschäftigten Arbeitnehmer, Seeleute und Bahnarbeiter; seit Inkrafttreten der Minijob-Regel, ist sie Träger der Minijobzentrale und damit die zentrale Verwaltung sowie Einzugsstelle für alle geringfügig Beschäftigten im gesamten Bundesgebiet

  • Busfahrer

  • Bußgelder

  • Chorleiter/ Chormitglieder

  • Computer

  • Directors & Officers-Versicherung (D und O-Versicherung)

    = Vermögensschaden-Haftpflicht-Versicherung zum Abdecken des Haftungsrisikos einer leitenden Person einer Gesellschaft aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit

  • Darlehen an Arbeitnehmer

    = Überlassung von Geld durch den Arbeitgeber (oder aufgrund des Dienstverhältnisses durch einen Dritten) an den Arbeitnehmer, die auf der Rechtsgrundlage eines Darlehensvertrages beruht

  • Datensicherung

  • DEÜV

    =Verordnung für die Träger der Sozialversicherung über die Erfassung und Übermittlung von Daten 

  • Diakonissen

  • Dienstwagen (Firmenwagen)

  • Dienstwohnung

  • Disketten-Clearing

    = Verfahren, das das herkömmliche Zahlungsverfahren per Überweisung oder Scheck ersetzt

  • Doktorand

  • Doppelbesteuerung

    Tritt ein, wenn bei Transaktionen gemäß Regelungen des Steuerrechts bereits besteuerte Einkünfte erneut besteuert werden

  • Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)

    = völkerrechtlicher Vertrag zwischen zwei Staaten, in dem geregelt wird, in welchem Umfang den Vertragsstaaten das Besteuerungsrecht für die in ihrem Hoheitsgebiet erzielten Einkünfte zusteht

  • Doppelte Haushaltsführung

    Liegt vor, wenn der Steuerpflichtige außerhalb des Ortes, an dem er seinen eigenen Hausstand unterhält, beruflich tätig ist und auch an diesem Ort der Berufstätigkeit übernachtet

  • Dreizehntes Monatsgehalt

  • Ehrenamtliche Tätigkeit

    = nebenberufliche und unentgeltlich ausgeübte Tätigkeit im öffentlichen Bereich

  • Ein-Euro-Job

  • Einbehaltene Lohnteile

  • Einkommensteuertarif

    = Tarif, der die tatsächlich zu zahlende Einkommenssteuer festlegt

  • Einmalzahlung

    = alle im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses gezahlten Bezüge, die in größeren Zeitabständen als monatlich gezahlt werden und kein laufendes Arbeitsentgelt darstellen

  • Eintrittskarten

  • Einzug des Gesamtsozialversicherungsbeitrags

  • Elektronischer Einkommensnachweis

    Ersetzt Papierbescheinigungen bei Anträgen von Sozialleistungen oder anderen Leistungen durch ein elektronisches Verfahren

  • Elterngeld

    = Transferzahlung für Familien mit kleinen Kindern zur Unterstützung bei der Sicherung der Lebensgrundlage

  • Elternzeit

    = Zeitraum der unbezahlten Freistellung von der Arbeit nach der Geburt eines Kindes

  • Entgeltfortzahlung

    = Weiterzahlung des Lohns/Gehalts im Fall einer Arbeitsunfähigkeit für maximal sechs Wochen durch den Arbeitgeber

  • Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

  • Erholungsbeihilfe

    = vom Arbeitgeber gezahlte Unterstützung für ärztlich bescheinigte erholungsbedürftige Arbeitnehmer 

  • Erlass von Lohnsteuer

  • Erziehungsbeihilfe

    = Sammelbezeichnung für finanzielle Leistungen an Personen, die in einer beruflicher Ausbildung stehen

  • Externe Lohnabrechnung

    = ausgelagerter Abrechnungsprozess, bei dem die Lohnabrechnung bzw. Gehaltsabrechnung auf einen externen Dienstleister übertragen wird

     

  • Fahrtkosten

    = tatsächliche Aufwendungen, die dem Arbeitnehmer durch persönliche Benutzung eines Beförderungsmittels entstehen

  • Familienversicherung

  • Familienzuschläge

  • Fernsehgerät

  • Finanzämter

    = örtliche Behörden der Finanzverwaltung

  • Forderungsübergang

    = Übergang des Arbeitslohnanspruchs auf einen Dritten

  • Forderungsverzicht

  • Freibeträge

  • Freiflüge

  • Freistellungsmethode

    = steuerliche Konstruktion zur Vermeidung der Doppelbesteuerung

  • Freiwillige Krankenversicherung

    Sind Personen laut Gesetz nicht versicherungspflichtig, können sie sich unter engen Voraussetzungen in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichern. 

  • Führerschein

  • Fundgelder

    = Bargeld oder Jetons, die Arbeitnehmer in Spielbanken mit dem Wissen und der Billigung des Arbeitgebers behalten dürfen

  • Garage

  • Gehaltsabtretung

    = Sicherungsabtretung aller künftigen Forderungen auf den Arbeitslohn bzw. das Gehalt

  • Gehaltsverzicht

  • Geldwerter Vorteil

    = Betrag, den der Arbeitnehmer ausgeben würde, wenn er einen Sachbezug zum "normalen" Preis erwerben müsste

  • Geringfügig Beschäftigte

  • Geschenke

  • Gesundheitsfonds

    = seit 2009 System zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung

  • Gewerkschaft

    = Interessenverband von Arbeitnehmern

  • Gewerkschaftsbeiträge

  • Gewinnbeteiligung

  • GKV-Zertifikat

    Bescheinigt einem Programm anwenderfreundliche Bedienung und eine hohe Rechts- und Verfahrenssicherheit

  • Gleitzone

  • Gratifikation

    = Zahlung des Arbeitgebers, die dieser neben dem Arbeitsentgelt als Anerkennung für eine geleistete und Anreiz für eine zukünftige Arbeitsleistung gewährt

  • Gründungszuschuss

    Arbeitnehmer, die eine selbständige Tätigkeit aufnehmen und dadurch eine Arbeitslosigkeit beenden, haben zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur sozialen Sicherung in der Zeit nach der Existenzgründung Anspruch auf einen Gründerzuschuss.

  • Haushaltsfreibetrag

    Der Haushaltsfreibetrag, der die kindbedingte Verteuerung des Haushalts bei Alleinerziehenden ausgleichen sollte

  • Haushaltsgehilfe

    = Arbeitnehmer(-in), die in einen Haushalt aufgenommen oder dort voll beschäftigt wird

  • Haushaltshilfe im Krankheitsfall

    Versicherte, die z.B. wegen einer Krankenhausbehandlung den Haushalt nicht weiterführen können, haben Anspruch auf die Gewährung einer Haushaltshilfe als Sachleistung aus der gesetzlichen Krankenkasse.

  • Heimarbeit

  • Hinzuverdienstgrenzen

  • Hochschullehrer

  • Hundehaltung

  • Ich-AG

    = Einzelunternehmen, wodurch ein Arbeitnehmer durch Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit seine Arbeitslosigkeit beendet

  • Incentive-Reisen

    = vom Arbeitgeber veranstaltete Reisen, um bestimmte Arbeitnehmer für besondere Leistungen zu belohnen und zu weiteren Leistungssteigerungen zu motivieren

  • Infektionsschutzgesetz

  • Insolvenz des Arbeitgebers

  • Insolvenzgeldumlage

    =Umlage der Arbeitgeber, mit der die Insolvenzgelder der Arbeitnehmer finanziert werden

  • Jahresabschluss

    = rechnerischer Abschluss eines kaufmännischen Geschäftsjahres

  • Jahresarbeitsentgeltgrenze

    = jährliches Bruttoeinkommen eines Arbeitnehmers, bis zu dem in gesetzlicher Krankenversicherung Versicherungspflicht besteht

  • Jahreslohnkonto

  • Job-Ticket

    = unentgeltliche bzw. verbilligte Fahrtkostenzuschüsse oder Sachbezüge vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln; oft in Form der Bereitstellung preisermäßigter Job-Tickets

  • Jubiläumsfeier

  • Jubiläumsgeschenk

  • Kaskoversicherung

  • Kindergarten

  • Kirchensteuer

  • KITA-Zuschuss

    = Abkürzung für den Kindergarten-Zuschuss (siehe Kindergarten)

  • Konjunkturelles Kurzarbeitergeld

  • Kontogebühren

  • Kostenstellen

    = Ort der Kostenentstehung und Leistungserbringung

  • Kostenträger

    = betriebliche Erzeugnisse und Leistungen, deren Kosten zur Herstellung und/oder Durchführung auf die Kostenstellen, bei denen sie in der jeweiligen Höhe angefallen sind, umgelegt werden

  • Kraftfahrzeug

  • Krankengeld

    = gesetzlich vorgeschriebene Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung bei Arbeitslosigkeit

  • Krankentagegeld

  • Krankenversicherung (gesetzliche)

  • Kurzarbeitergeld

    = vorübergehende Herabsetzung der Arbeitszeit bei entsprechender Minderung des Arbeitsentgelts der Arbeitnehmer

  • Kurzarbeitergeldzuschüsse

  • Land- und Forstwirtschaft

  • Laufender Arbeitslohn

    = Arbeitslohn, der dem Arbeitnehmer regelmäßig fortlaufend für den Lohnzahlungszeitraum zufließt

  • Lebensversicherung

  • Leistungen im ganz überwiegenden Interesse des Arbeitgebers

    = solche Vorteile, die sich bei objektiver Würdigung aller Umstände nicht als Entlohnung, sondern lediglich als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzungen erweisen

  • Leitende Angestellte

    = in arbeitsrechtlicher Stellung ein Arbeitnehmer, aber mit Unternehmerfunktion

  • Lohn- und Gehaltsformular

    = nachvollziehbare Abrechnung des Arbeitsentgeltes in Textform

  • Lohnabrechnung

    = gesetzliche Verpflichtung des Arbeitgebers, eine Abrechnung des Arbeitsentgeltes in nachvollziehbarer Textform zu erstellen – typischerweise mit einem Lohn- und Gehaltsformular

  • Lohnabrechnungszeitraum

  • Lohnarten

  • Lohnausgleich

    = entgeltliche Leistung, die aufgrund einer vertragsbedingten Änderung entrichtet wird

  • Lohnersatzleistungen

  • Lohnjournal

  • Lohnkonto

  • Lohnsteuer

    = Erhebungsform der Einkommensteuer (§ 38 EStG)

  • Lohnsteuerbescheinigung

  • Lohnsteuerkarte

    = Dokument zur Berechnung der Lohnsteuer

  • Lohnsteuerklasse

  • Mahlzeiten

  • Mehrfachbeschäftigung

  • Mindestlohn

    = ein in der Höhe festgelegtes, kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt

  • Minijob

  • Mutterschaftsgeld

  • Mutterschutzfrist

  • Mutterschutzlohn

    = Fortzahlung des Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber an eine schwangere Arbeitnehmerin, die wegen eines Beschäftigungsverbots ganz oder teilweise mit ihrer Arbeit aussetzen muss

  • Nachforderung von Steuern und Beiträgen

  • Nebenberuflichkeit

  • Negative Einnahmen und Werbungskosten

  • Nettoentgeltdifferenz

  • Nettolohnvereinbarung

  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft

  • Pauschalierung der Lohnsteuer

  • Pfändung des Arbeitseinkommens

  • Pflegeversicherung

     = Pflichtversicherung im Bereich der Sozialversicherung, die Fälle der Pflegebedürftigkeit als Maßnahme der Pflegevorsorge abdeckt

  • Praktikant

    = Person, die sich im Rahmen einer Gesamtausbildung einer betrieblichen Tätigkeit und Ausbildung unterzieht, weil dies für die Zulassung zum Studium, zu einer Prüfung oder zu anderen Zwecken erforderlich ist

  • Progressionsvorbehalt

    = Verfahren, welches dazu dient, eine zu niedrige Besteuerung von Personen zu verhindern, die nicht steuerpflichtige Einnahmen in einer gewissen Höhe verzeichnen

  • Quellensteuer

    = alle Steuern, die direkt an der “Quelle” erhoben werden; d.h. dort, wo sie entstehen

  • Reinigungskosten

  • Reisekosten

    = Aufwendungen, die bei beruflich oder betrieblich bedingten Reisen anfallen

  • Reisenebenkosten

    = Aufwendungen, die im Rahmen einer beruflichen Reise entstanden sind, aber nicht den Fahrtkosten, Übernachtungskosten oder Verpflegungskosten zugeordnet werden können

  • Sachbezüge

    = gemäß Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrecht Einnahmen, die nicht in Geld bestehen

  • Saisonkurzarbeitergeld

    = Sonderregelung des Kurzarbeitergeldes; ersetzt seit der Schlechtwetterperiode 2006/2007 die Winterbauförderung

  • Scheinselbständigkeit

  • Schüler

  • Schulentlassene

  • Schwarzarbeit

    = Dienst- oder Werkleistung gegen Entgelt, ohne eine ordnungsgemäße Meldung vorgenommen zu haben, staatliche Abgaben abzuführen oder ohne, dass der Auftragnehmer die notwendigen gewerbe- oder handwerksrechtlichen Voraussetzungen erfüllt

  • Schwerbehinderte

    = Personen, die aufgrund einer geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderung, in ihrer Erwerbstätigkeit auf Dauer um mehr als 50% gemindert sind

  • SFN-Zuschläge

    = Zuschläge für Sonn-, Feiertags- oder Nachtarbeit

  • Sofortmeldung

  • Solidaritätszuschlag

    = Zuschlag zur Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer und Körperschaftsteuer

  • Sozialauswahl

  • Sozialversicherungsbeiträge

    Sozialversicherungsbeiträge betreffen insbesondere Beiträge zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.

    Es gibt eine Unterscheidung in der Zahlung von Beiträgen durch Versicherungspflichtige und freiwillig Versicherte.

    Versicherungspflichtige Arbeitnehmer müssen nach den Vorschriften der einzelnen Versicherungszweige Beiträge aus ihrem Arbeitsentgelt zahlen. Die Beitragshöhe bemisst sich hierbei nach einem bestimmten Prozentsatz der beitragspflichtigen Einnahmen; höchstens jedoch die Zugrundelegung des Einkommens bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Dieie Beiträge werden jeweils ungefähr zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Die Pflichtbeiträge der Arbeitnehmer werden vom Arbeitgeber beim Entgelt einbehalten und von der zuständigen Stelle eingezogen.

    Freiwillig Versicherte tragen die Beiträge in der Regel allein; bei Beschäftigten mit einem Einkommen über der jeweiligen Jahresentgeltgrenze, leistet der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Krankenversicherung.

  • Steuer-Identifikationsnummer

    = bundeseinheitliche und dauerhafte Identifikationsnummer von in Deutschland gemeldeten Bürgern für Steuerzwecke

  • Steuerbescheid

    = Verwaltungsakt, durch den die Finanzbehörden Steuern festsetzen

  • Studenten

  • Subunternehmer

  • Tantiemen

    = Vergütungen, die sich nach Gewinn oder Umsatz eines Unternehmens bemessen

  • Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)

  • Transferkurzarbeitergeld

  • Übernachtungskosten

    = tatsächlich entstandene Kosten (Hotel, Herberge, Fremdenzimmer, Appartement, Zweitwohnung) für Übernachtungen

  • Urlaub

  • Urlaubsabgeltung

    = Ersatz für den mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr möglichen Anspruch auf die bezahlte Freistellung von der Arbeitsleistung

  • Vermögenswirksame Leistungen

    = tarifvertraglich oder arbeitsvertraglich vereinbarte Geldleistung durch den Arbeitgeber

  • Verpflegungsmehraufwand

    = alle zusätzlichen Kosten, die anfallen, wenn sich jemand aus beruflichen Gründen außerhalb der eigenen Wohnung oder außerhalb der regelmäßigen Betriebsstätte befindet und sich daher nicht so günstig wie zu Hause verpflegen kann

  • Vorschuss

    = Leistung des Arbeitgebers auf den noch nicht verdienten Lohn

  • Werbungskosten

    = Aufwendungen oder Ausgaben, die dem Erwerb, der Sicherung und der Erhaltung von Einnahmen dienen

  • Witwenrente

    = Hinterbliebenenversorgung

  • Zahlungsverkehr

    = alle Übertragungen von Zahlungsmitteln, die zwischen Wirtschaftssubjekten stattfinden

  • Zusatzversorgungskasse

    = Pensionskassen, für die bei steuerlicher Behandlung die allgemeinen Grundsätze gelten

  • Zuwendung Aktien an Arbeitnehmer

Alle Angaben ohne Gewähr.

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