g) Sonderfall: Pauschalversteuerung von kurzfristigen Beschäftigungen

Eine kurzfristige Beschäftigung unterliegt nach den allgemeinen Vorschriften immer der Lohnsteuerpflicht. Somit wird sie nach den individuellen Lohnsteuerabzugsmerkmalen des jeweiligen Mitarbeiters abgerechnet.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen, die kurzfristige Beschäftigung mit 25 % Pauschalsteuer abzurechnen.

Die Voraussetzungen dafür lauten wie folgt:

  • Der Mitarbeiter darf nicht länger als 18 zusammenhängende Arbeitstage beschäftigt werden.
  • Der Arbeitslohn pro Tag darf 120 EUR nicht übersteigen (Stand 2022)
  • Der Stundenlohn von 15 EUR darf nicht überschritten werden (Stand 2022).

Erst wenn diese drei Voraussetzungen zu 100 % erfüllt sind, kann der kurzfristig Beschäftigte mit 25 % Pauschalsteuer abgerechnet werden.