Glossar

Hier finden Sie ein großes Sammelbecken aus wichtigen Fachbegriffen der laufenden Lohnbuchhaltung. Alle enthaltenen Stichwörter sind in alphabetischer Reihenfolge hinterlegt.

Entgeltfortzahlung

= Weiterzahlung des Lohns/Gehalts im Fall einer Arbeitsunfähigkeit für maximal sechs Wochen durch den Arbeitgeber

Eine Entgeltfortzahlung ist nach den allgemeinen Vorschriften steuer- und beitragspflichtig.

Anspruchsberechtigt ist jeder Arbeitnehmer, der arbeitsunfähig erkrankt. Dies gilt auch für befristet Beschäftigte. Die Wartezeit (worauf?) beginnt vier Wochen nach Beginn des Arbeitsverhältnisses. In dieser Zeit hat der Arbeitnehmer gegenüber der Krankenversicherung Anspruch auf Krankengeld.

Ist die Krankheit selbstverschuldet, z.B. durch Alkoholmissbrauch oder eine Schlägerei, besteht kein Anspruch auf eine Entgeltfortzahlung. 

Bei einer wiederholten Arbeitsunfähigkeit besteht ein neuer Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung, wenn zwischen den Krankheiten kein kausaler Zusammenhang besteht.

Der Arbeitnehmer trägt beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit die unverzügliche Benachrichtigungspflicht, sowie eine Nachweispflicht bei einer länger als drei Kalendertagen andauernden Arbeitsunfähigkeit. 

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